Möglicher Brandanschlag auf Rüstungsfirma
Bayerns Innenminister Herrmann spricht von politisch motivierter Tat

Der bayerische Innenminister Herrmann hält einen mutmaßlichen Brandanschlag in München für politisch motiviert.

    Die Polizei riegelt unweit des Ostbahnhofs eine Straße ab.
    Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)
    Ziel seien Gebäude oder Baustellen gewesen, die unmittelbar Rüstungs- und Sicherheitsfirmen zuzurechnen seien, sagte Herrmann vor Journalisten in Nürnberg. Es sei von einem politischen Hintergrund auszugehen. Dieses Ereignis zeige ein erhöhtes Risiko von Anschlägen auf Infrastruktur, aber auch Rüstungsunternehmen in Deutschland.
    In der Nacht war ein Münchener Bürogebäude, in dem mehrere Hersteller von Rüstungsgütern sitzen, mit einem Brandsatz angegriffen worden. Eine Polizeistreife konnte das Feuer löschen. Zwei bulgarische Staatsangehörige wurden festgenommen.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.