
Man rechne nun mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von einem Prozent, sagte Hauptgeschäftsführerin Gönner. Im Juni hatte der Spitzenverband seine Prognose noch auf 0,4 Prozent gesenkt. Als Grund für die Korrektur nannte Gönner das starke Geschäft mit europäischen Partnern. Dies gebe der heimischen Wirtschaft Rückenwind.
Die BDI-Chefin warnte gleichzeitig vor zu viel Euphorie: Von einem breiten industriellen Aufschwung könne noch keine Rede sein. Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen liege mit 78 Prozent immer noch um fünf Prozent unter dem langjährigen Mittel. Gönner forderte die Bundesregierung auf, die angekündigten Reformen umzusetzen und so langfristiges Wachstum zu ermöglichen.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
