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Beethoven 2020Leonore im Lockdown

Im Dezember 2019 ist die Beethoven-Party gestartet. Doch durch die Pandemie ist sie ganz anders verlaufen als geplant. Vom Jubiläumsjahr und seinen Verwerfungen sind Künstler und Macherinnen ganz unterschiedlich erfasst und betroffen worden. Mit fünfen davon wollen wir zurückschauen.

Von Raoul Mörchen | 15.12.2020

Eine junge Frau steht mit Bauhelm, gelber Warnweste und Mundschutz hinter einem Flügel inmitten einer Baustelle.
Die Pianistin Sophie Pacini in Baustellenmontur beim Grundton D-Konzert in der Bonner Beethovenhalle. (Jochen Hubmacher / Deutschlandradio)
Es hätte ein großes, rauschenden Fest werden sollen. Für die Planung des Beethoven-Jahres 2020 war schon weit im Vorfeld eine eigene Gesellschaft gegründet worden, um die beinahe unzähligen Konzerte, Kongresse, Vorträge und Performances im ganzen Land zu koordinieren und dem vermutlich berühmtesten deutschen Künstler und Komponisten angemessen zum 250. Geburtstag zu gratulieren. Nun hat die Corona-Pandemie der Party ein jähes Ende bereitet - auch wenn manche Projekte in reduzierter Form über die Bühne gegangen sind. Am Ende des Jahres schauen Künstler und Macherinnen zurück auf das, was war, was hätte sein sollen und was vielleicht noch kommt. Mit dabei sind Nike Wagner, Chefin des Beethoven-Festes, der Dirigent Reinhard Goebel, die Pianistin Sophie Pacini, der Komponist Gordon Kampe und Malte Boecker, Leiter des Bonner Beethovens-Hauses und Künstlerischer Geschäftsführer der BTHVN2020 Beethoven Jubiläums GmbH.