Mindestens 472 Tote
Behörden befürchten erneute Wassermassen nach Sturzflut in Nepal

Für die von der Sturzflut zerstörte Region im Himalaya wird vor erneuten Wassermassen durch mehrere überfüllte Seen gewarnt.

    Häuser sind von der Schlammlawine schwer beschädigt, auf der Straße fließt dr Schlamm noch ab.
    Die Behörden in Nepal warnen vor neuen Wassermassen. (AFP / PRAKASH MATHEMA)
    Katastrophenbehörden in Nepal und China forderten alle verbliebenen Anwohner in tiefliegenden Gebieten sowie Rettungskräfte auf, sich von Flussufern möglichst fernzuhalten. Die chinesische Seite geht nach Medienberichten davon aus, dass innerhalb der nächsten Tage rund drei Millionen Kubikmeter Wasser in einen ohnehin überlasteten See auf ihr Staatsgebiet fließen werden. Nach der Sturzflut im ‌Grenzgebiet zwischen Nepal und der ⁠chinesischen autonomen Region Tibet wurden inzwischen mindestens 472 Todesopfer gezählt, etwa 1.300 Menschen werden noch vermisst.
    Die ‌UNO und Partnerorganisationen entsandten Güter und Helfer in die Region. Die USA, Indien und weitere Länder sagten Katastrophenhilfe zu.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.