Cybergrooming
Behörden identifizieren zehn Verdächtige nach Anbahnungsversuchen

Das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben zehn Verdächtige ermittelt, die im Internet Kinder und Jugendliche für sexuelle Kontakte angeschrieben haben sollen.

    Eine junge Frau sitzt mit ihrem Handy an einem Tisch und blickt auf das Display.
    Ermittler gehen gegen Cybergrooming im Netz vor. (Elisa Schu/dpa)
    Solche Taten sind unter dem Begriff "Cybergrooming" bekannt. Nach Angaben der Behörden hatten sich die Ermittler auf Chatplattformen und in Sozialen Netzwerken selbst als Minderjährige ausgegeben. Daraufhin seien Verdächtige im Alter zwischen 19 und 47 Jahren identifiziert worden. Die Wohnungen von acht Beschuldigten seien durchsucht und Computer, Smartphones sowie andere digitale Speichermedien sichergestellt worden. Der Aufenthalt der beiden weiteren Tatverdächtigen sei unbekannt. 
    Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts des versuchten sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt sowie des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte ermittelt.
    Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.