Sachsen
Behörden lassen nach Schkeuditzer Tiger-Ausbruch sechs privat gehaltene Raubkatzen abtransportieren

Im sächsischen Schkeuditz haben die Behörden sechs privat gehaltene Tiger abtransportieren lassen.

    Schkeuditz: Einsatzkräfte betreuen einen Tiger in einem Käfig bei einem Einsatz von Polizei und Veterinäramt bei einer Tigerhalterin nahe Leipzig.
    Die Polizei und das Veterinäramt im Einsatz bei einer Tigerhalterin (Heiko Rebsch / dpa / Heiko Rebsch)
    Die Raubkatzen wurden einer früheren Zirkusartistin weggenommen und an die Tierschutzorganisation AAP übergeben, wie das Landratsamt Nordsachsen mitteilte. Sie sollten in eine Auffangstation nach Spanien gebracht werden. Grund seien Tierschutzbelange. Das Gehege sei für die Anzahl der Tiger zu klein. Lediglich zwei Tiere dürfe die Dompteurin behalten. 25 Polizisten sicherten den Einsatz weiträumig ab.
    Mitte Mai war einer der Tiger ausgebrochen. Dabei verletzte er einen Mann schwer. Die Polizei erschoss den Tiger schließlich in der Nähe einer Kleingartenanlage.
    Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.