
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich um 209 Personen, die im Verdacht stehen, Verbindungen zu verbotenen linksextremen Gruppen oder zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zu haben. 32 weitere Verdächtige sind flüchtig. Zu den genannten Organisationen gehört unter anderem die sogenannte "Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front", die seit den 1980er Jahren wiederholt Angriffe in der Türkei verübt hat. Sie wird von Ankara, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft.
Ankaras Gouverneursbüro hat ein Verbot aller Demonstrationen ab dem 28. Juni bis zum Ende des NATO-Gipfels angekündigt. Zu dem Treffen werden Staats- und Regierungschefs der 32 Mitgliedstaaten erwartet, darunter US-Präsident Trump.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
