
Zudem sei eine Geldstrafe von 10.000 Euro verhängt worden, teilte die Organisation SOS Humanity in Berlin mit. Demnach werfen die Behörden der Besatzung vor, bei der Rettung von 33 Menschen aus Seenot nicht mit der libyschen Seenotleitstelle kommuniziert zu haben. Die Einsatzleiterin auf der "Humanity 1", di Bartolo, sagte, man habe dies bewusst vermieden, weil libysche Behörden für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich seien. Alle anderen Rettungsleitstellen seien informiert worden.
Die italienische Regierung will ihren Kurs in der Migrationspolitik weiter verschärfen. Sie legte in dieser Woche einen Gesetzentwurf vor, mit dem das Eindringen von Booten in italienische Hoheitsgewässer unterbunden werden soll. Davon wären auch zivile Rettungsschiffe betroffen.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
