
Die Mitarbeiter und ihre Familien seien verunsichert und verängstigt, heißt es in einer Intranet-Meldung des Betriebsrats, die mehreren Medien vorliegt. Die Arbeitnehmervertretung kritisiert unter anderem, dass viele Mitarbeiter erst aus den Medien von einem internen Interview mit VW-Chef Blume erfahren hätten. Darin hatte er die Lage als mehr als kritisch bezeichnet. Zudem habe Blume bislang weder Details zur Zukunft der Werke in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm noch zu einem möglichen Arbeitsplatzabbau genannt, heißt es weiter.
Blume stellt sich von morgen an bei mehreren außerordentlichen Betriebsversammlungen an den VW-Standorten den Fragen der Mitarbeiter - zunächst in Wolfsburg. Bereits heute kommt der niedersächsische Ministerpräsident Lies - SPD - ins VW-Werk in Hannover, um sich über die Pläne der Unternehmensführung zu informieren. Niedersachsen ist der zweitgrößte Aktionär bei VW.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
