
Das iranische Militär beschoss nach eigenen Angaben zehn Schiffe nahe der Straße von Hormus sowie einen von US-Truppen genutzten Stützpunkt in Jordanien. Das für die Region zuständige Regionalkommando des US-Militärs dementierte Berichte, denen zufolge Kriegsschiffe getroffen wurden.
Zuvor hatte das US-Militär nach eigener Darstellung fünf iranische Öltanker versenkt. Es war die schwerste Welle gegenseitiger Angriffe auf die Schifffahrt seit Beginn des Krieges Ende Februar.
Die Lage um die Straße von Hormus wird durch den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz verschärft. Die pro-iranische Gruppierung im Jemen meldete rund 40 Luftangriffe aus Saudi-Arabien. Zuvor waren bei Angriffen der Huthi-Miliz auf Ölanlagen in Saudi-Arabien mehr als 70 Menschen verletzt worden.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
