Mordprozess
Berliner Palliativarzt gesteht vor Gericht zwölf Tötungen

Ein wegen Mordes in mehreren Fällen angeklagter Berliner Palliativarzt hat weitgehend gestanden.

    Eine Hand bereitet eine Infusion vor, die an einem Krankenbett befestigt ist.
    Der promovierte Palliativ-Mediziner steht seit einem Jahr vor Gericht (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)
    Der Angeklagte räumte vor dem Landgericht der Hauptstadt 12 der 15 ihm vorgeworfenen Taten ein. Der 41-Jährige soll als Arzt im Zeitraum von September 2021 bis Juli 2024 Patientinnen und Patienten getötet haben. Vor Gericht gab er an, er habe den Menschen Leid ersparen wollen. In einigen Fällen soll der Mann Brände gelegt haben, um die Tat zu vertuschen. Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft dem promovierten Mediziner Mord aus Heimtücke und sonstigen niedrigen Beweggründen vor.
    Der Prozess läuft seit fast einem Jahr. Parallel gibt es Ermittlungen zu weiteren 76 Fällen.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.