Ermittlungen
Berliner SPD-Spitzenkandidat Krach weist Vorwurf der Bereicherung zurück

Der Spitzenkandidat der Berliner SPD, Krach, hat den Vorwurf der Bereicherung erneut zurückgewiesen. Er habe weder privat noch als SPD-Vorsitzender in Berlin jemals eine Spende angenommen, erklärte Krach auf einer Pressekonferenz. Da er stets für Transparenz und Offenheit eingestanden habe, treffe ihn der Vorwurf besonders hart.

    Steffen Krach gibt nach Bekanntwerden von Ermittlungen eine Pressekonferenz in der Berliner SPD-Zentrale, dem Kurt-Schumacher-Haus, zu den Vorwürfen. Dabei zeigt Krach den Kontoauszug für die Rückerstattung einer Spende.
    Pressekonferenz mit SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
    Gestern waren die Wohnung Krachs und weitere Objekte in Hannover und Berlin durchsucht worden. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit einem Vergabeverfahren im Raum Hannover, wo Krach bis Ende März als Regionspräsident tätig war. Krach bestätigte zwar den Eingang einer Spende von knapp 10.000 Euro auf einem SPD-Konto. Der Betrag sei jedoch auf seine Anordnung hin bereits Tags darauf zurücküberwiesen worden.
    Die Berliner SPD steht nach den Worten der früheren Landesvorsitzenden und jetzigen Wirtschaftssenatorin Giffey zu ihrem Spitzenkandidaten. Es gebe keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln, sagte Giffey im RBB. Am Sonntag kommender Woche finden in Berlin Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.