
Hintergrund war eine hinduistische Besuchergruppe, die darum gebeten hatte, alle weiblichen Angestellten vorübergehend abzuziehen.
Die daraufhin erfolgte "dienstliche Anweisung" habe dazu geführt, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts ausgegrenzt, ersetzt und unsichtbar gemacht würden, kritisierten die Beschäftigten. Paris' Bürgermeister Grégoire nannte es "inakzeptabel", dass die Leitung des Eiffelturms den Bedingungen der Delegation zugestimmt habe. Die Betreibergesellschaft Sete räumte ein, dies hätte nicht akzeptiert werden dürfen. Man werde aufklären, was geschehen sei und die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen, sagte Sete-Präsident Weil der Nachrichtenagentur AFP.
Die Hindu-Gruppe steht der konservativ-nationalistischen Partei des indischen Premierministers Modi nahe. Sie hatte am Wochenende nahe Paris ihren ersten großen Tempel in Frankreich eingeweiht.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
