
Am späten Abend startete vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-6-Rakete mit dem neuen Wettersatelliten ins All, wie der Betreiber Arianespace mitteilte. Bis er seinen Zielorbit erreicht, wird es etwa zehn Tage dauern. Der Satellit macht in einer Höhe von 36.000 Kilometern deutlich häufiger und detailliertere Aufnahmen als seine Vorgänger. Zusammen mit anderen Satelliten können rasch entstehende Phänomene sichtbar gemacht werden - etwa Gewitterwolken, Waldbrände und vulkanische Aschewolken. Das soll die kurzfristige Vorhersage und damit auch die Warnungen vor Hagel, Sturzfluten und Starkwind verbessern.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
