Raumfahrt
Bessere Unwetterwarnung für Europa: Neuer Satellit im All

Die nationalen Wetterdienste in Europa können zur Überwachung von Waldbränden und Naturkatastrophen künftig auf einen besseren Satelliten zurückgreifen.

    Eine Ariane-6-Rakete startet.
    Eine Ariane-6-Rakete mit einem Wettersatelliten an Bord (AFP / RONAN LIETAR)
    Dieser startete am Donnerstag Abend vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana an Bord einer Ariane-6-Rakete ins All, wie der Betreiber Arianespace mitteilte. Bis der Wettersatellit seinen Zielorbit erreicht, wird es etwa zehn Tage dauern. Er kann in einer Höhe von 36.000 Kilometern deutlich häufiger und detailliertere Aufnahmen erstellen als seine Vorgänger. Zusammen mit anderen Satelliten sollen auf diese Weise auch rasch entstehende Phänomene sichtbar gemacht werden. Dazu gehören etwa Gewitterwolken, Waldbrände und vulkanische Aschewolken.
    Das soll den Angaben zufolge die kurzfristige Vorhersage und damit auch die Warnungen vor Hagel, Sturzfluten und Starkwind verbessern.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.