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Beste LernzeitNeue Erkenntnisse zum Unterrichtsbeginn

Wissenschaftlich ist es erwiesen: Schlafmangel ist ungesund, zu frühes Aufstehen kann Schüler und Schülerinnen krank und dick machen. Warum aber kommen die Erkenntnisse in der Praxis kaum an? Eine Untersuchung über den Schlafbedarf deutscher Oberstufenschüler liefert neue Argumente.

Moderation: Henning Hübert | 08.02.2020

Ein Schulkind schläft auf seinen Schulunterlagen.
Viele Schüler kommen müde in den Unterricht. (dpa / Eisenhuth)
In dieser Lebensphase, in der die Jugendlichen abends einfach nicht schnell ins Bett finden und die Schule gegen 8 Uhr startet, herrscht Schlafmangel. Chronobiologen der Ludwig-Maximilians-Universität München haben herausgefunden, dass es sich positiv auf Schlaf und Leistungsfähigkeit auswirkt, wenn Schüler selbst entscheiden, ob sie um acht oder um kurz vor neun Uhr zum Unterricht erscheinen. Dabei verblüffte die Forscher nicht zuletzt die Erkenntnis, dass die Möglichkeit später in den Unterricht zu starten zwar gut ankommt, dies aber nicht konsequent genutzt wird.
In Campus & Karriere gehen wir diesen Fragen nach: Wann sollte der Unterricht beginnen? Warum ist es so schwer wissenschaftliche Was spricht für eine Flexibilisierung des Schulbeginns, was für den gewohnten frühen Schulstart? Reichen Argumente wie Busfahrpläne und Vereinstermine am Nachmittag, damit sich Schüler weiter übermüdet um acht Uhr in den Klassenraum schleppen?
Gesprächsgäste:
  • Dr. Eva Winnebeck, Schlafforscherin am Institut für medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Wilfried Bock, Schulleiter des Dalton-Gymnasiums der Stadt Alsdorf
  • Mark Meinhard, Leitender Direktor Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg
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