
Sie forderte den Konzern-Vorstand auf, den Beschäftigten seine Pläne zu erklären. Ein Zukunftsprogramm könne nicht allein aus Personalabbau, niedrigeren Arbeitskosten und infrage gestellten Standorten bestehen. VW-Chef Blume hatte zuletzt einen zusätzlichen Abbau von rund 50.000 Stellen ins Gespräch gebracht. Für die Werke in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm gibt es nach Konzernangaben nach Auslaufen der derzeitigen Fahrzeugproduktion Anfang der 2030er Jahre keine gesicherte Belegung.
Ministerpräsident Lies forderte, gemeinsam Perspektiven für die Standorte zu entwickeln. Es gehe um mehr als nur Rendite oder Dividende, sagte der SPD-Politiker. Die Sorgen der Beschäftigten und die Bedeutung der Werke für ganze Regionen müssten berücksichtigt werden.
Aufgrund des VW-Gesetz hat das Land Niedersachsen als Großaktionär besonderen Einfluss auf Volkswagen.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
