Vor der Frankfurter Buchmesse
Betrug mit gefälschten Mails im Literaturbetrieb

Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse kursieren in der Literaturszene gefälschte E-Mails.

    Internetkriminalität hat zugenommen.
    Phishing-Mails gibt es auch im Literaturbetrieb. (dpa / picture-alliance / Karl-Josef Hildenbrand)
    Wie das börsenblatt.de berichtet, geht es um angebliche Angebote bekannter Redaktionen an Autoren. Sie werden mit Auftritten auf der Buchmesse, Interviews oder Podcastgespräche gelockt, am Ende allerdings kostenpflichtig. Die Masche der Betrüger funktioniert so, dass sie die Mailadressen bekannter Kulturjournalisten übernehmen. Zeigen die Autoren Interesse an dem Fake-Angebot, bekommen sie eine zweite Mail. Darin werden unterschiedliche Publikations-Pakete in Höhe von mehreren hundert Euro angeboten. Nach Informationen von börsenblatt.de ist die Staatsanwaltschaft bereits eingeschaltet. Dem Bericht zufolge sollen auch Verlage Probleme mit gefälschten E-Mails haben.
    Die Frankfurter Buchmesse 2026 findet vom 7. bis 11. Oktober statt.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.