Nach der Sturzflut
Betten und Moskitonetze für 1.000 Familien: "Save the Children" verteilt Hilfsgüter in Katastrophengebiet

Die Organisation "Save the Children" hat trotz erschwerter Bedingungen im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal damit begonnen, Hilfsgüter zu verteilen.

    Mann steht am Ufer des Flusses Bhotekoshi und schaut auf die Schäden, die die Flut verursach hat (Nepal, 26.08.2026)
    Mann steht am Ufer des Flusses Bhotekoshi und schaut auf die Schäden, die die Flut verursach hat (Nepal, 26.08.2026) (picture alliance / Sipa USA | JNA PRESS)
    Geschäftsführer Westphal sagte im Deutschlandfunk , der Verkehr sei vielerorts zwar blockiert und die Logistik schwierig. Man habe aber erfahrene Mitarbeiter, und die Koordination mit den Behörden sei geregelt und funktioniere. Man könne in einem ersten Schritt rund 1.000 Familien mit Betten, Moskitonetzen und Haushaltsgegenständen versorgen. Für Kinder richte man Schutz- und Spielräume ein. Viele Kinder seien geschockt von der Katastrophe - vor allem diejenigen, die von ihren Familien getrennt seien. Man habe aber gestern zum Beispiel erste Kinder wieder mit ihren Angehörigen zusammenbringen können, betonte Westphal.
    Bei der Sturzflut am Mittwoch kamen nach jüngsten Angaben rund 590 Menschen ums Leben. Vielen werden noch vermisst, darunter einige Deutsche. Schlammmassen und Regenfälle im Flut-Katastrophengebiet erschweren laut dem nepalesischen Militär die Rettungs- und Bergungsarbeiten.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.