
Im Deutschlandfunk sagte der bisherige Vizefraktionschef im Bundestag, die Linke müsse nicht nur an Haustüren, sondern verstärkt in Betriebe gehen, um dort den Beschäftigten zuzuhören. Die Partei solle sich mehr dafür einsetzen, die Arbeiterinnen und Arbeiter an wichtigen Unternehmensentscheidungen teilhaben zu lassen. Wenn etwa eine Automobilfirma plötzlich Panzer bauen wolle, müsse dies gemeinsam mit den Beschäftigten entschieden werden. Pantisano unterstützte den Kurs der bisherigen Doppelspitze Schwerdtner und van Aken, der gegen einen sozialen Kahlschlag gerichtet sei, gegen Wahlsiege der AfD und für Solidarität.
Van Aken tritt aus gesundheitlichen Gründen auf dem Bundesparteitag der Linken in Potsdam am Wochenende nicht mehr als Parteichef an. Pantisano will sich zu seinem Nachfolger wählen lassen. Bislang gibt es keine weiteren Kandidaten.
Diese Nachricht wurde am 18.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
