
Es gebe Bestrebungen, Geschichte "im nationalen Sinn umzudeuten", sagte der Verbandsvorsitzende Lamprecht der "Frankfurter Rundschau". Er verwies auf Russland, wo Kindern "konsequent ausgewählte und teilweise auch frisierte Inhalte der Geschichte" lernten, um eine bestimmte Erzählung beziehungsweise Nationalgeschichte durchzusetzen. Auch die Ausklammerung "dunkler" Seiten der eigenen Nationalgeschichte gehöre zu dieser Steuerung von Narrativen.
Im Programm der AfD wird unter anderem gefordert, den Fokus des Geschichtsunterrichts in allen Schulformen stärker auf die Person Otto von Bismarcks und das Jahr 1871 zu legen.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
