Nach Parteiaustritten
Bisherige thüringische BSW-Vorsitzende Wolf will schnelle Gründung einer neuen Partei

Nach dem Austritt aus dem BSW dringt die bisherige thüringische Landesvorsitzende Wolf auf die schnelle Gründung einer neuen Partei.

    Die bisherige Landesvorsitzende des BSW Thüringen und Finanzministerin, Katja Wolf, spricht bei einer Pressekonferenz.
    Die bisherige thüringische BSW-Landesvorsitzende Katja Wolf will nach den Parteiaustritten von Landtagsabgeordneten die schnelle Gründung einer neuen Partei. (picture alliance / dpa / Jacob Schröter)
    Dies sei notwendig, um mit einer eigenen Fraktion im Thüringer Landtag vertreten sein zu können, sagte Wolf in Erfurt. Entsprechend den gesetzlichen Fristen müsse dies noch im Oktober geschehen.
    Die Thüringer Finanzministerin war am Freitag mit acht weiteren Abgeordneten der BSW-Fraktion im Landtag aus der Partei ausgetreten. Damit sind nur noch zwei der derzeit zwölf Abgeordneten der Fraktion auch Mitglieder der Partei. 
    Das BSW ist in Thüringen seit Ende 2024 Teil der sogenannten Brombeer-Koalition mit CDU und SPD. Ursprünglich war die Partei mit 15 Abgeordneten im Landtag in Erfurt vertreten. 
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.