13. Februar 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Thema Nummer eins ist die Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz.

    Bundeskanzler Merz steht an einem Rednerpult mit dem Logo der Münchner Sicherheitskonferenz.
    Die Grundsatzrede von Bundeskanzler Merz bei der Münchner Sicherheitskonferenz ist ein Thema der Presseschau. (picture alliance / BMZ / photothek.de / Thomas Koehler)
    Dazu schreibt der MÜNCHNER MERKUR:
    "US-Präsident Trump ließ seinen Rumpel-Diplomaten J.D. Vance diesmal daheim, für ihn kommt Außenminister Rubio. Doch die zentrale Botschaft wollte auch er den Europäern vorab nicht ersparen: Die alte Welt gibt es nicht mehr. So lange Europa auf Amerikas Schutzschirm nicht verzichten kann, ist es gut, wenn Kanzler Merz den Lorbeer des scharfzüngigsten Trump-Kritikers dem kanadischen Premier Carney überlässt. Der Kanzler versuchte stattdessen klug, den Freunden jenseits des Atlantiks ins Gewissen zu reden. Ohne Partner werde es einsam um die USA. Ja, die Welt ändert sich gerade. Aber für alle",
    heißt es im MÜNCHNER MERKUR.
    Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG weist darauf hin...,
    "...dass Merz eine der wichtigsten Passagen seiner Rede auf Englisch hielt, damit nicht nur die Amerikaner im Saal sie direkt und ohne Übersetzung verstehen konnten, sondern auch ein Zuhörer im Weißen Haus."
    Merz sprach in München auch über die deutsche Außenpolitik der letzten Jahrzehnte.
    "Seine Klage über den 'normativen Überschuss' der Berliner Außenpolitik war eine Backpfeife für diverse Außenminister, allen voran wohl Annalena Baerbock",
    findet der TAGESSPIEGEL aus Berlin:
    "Oder wen meinte Merz, indem er treffend klagte, die deutsche Außenpolitik habe, gemessen an ihren Machtmitteln, zu viel 'gemahnt, gefordert und gemaßregelt?'"
    Zu einem anderen Thema: Präsident Trump hat für die USA eine wissenschaftliche Feststellung aufgehoben, wonach Treibhausgasemissionen gesundheitsgefährdend sind. Die NÜRNBERGER ZEITUNG meint dazu:
    "Dieser Frontalangriff auf den Klimaschutz ist nicht nur eine Katastrophe für die Umwelt, sondern auch für die USA selbst, die im globalen Wettlauf um Innovation und Effizienz immer weiter zurückfallen. Bleibt zu hoffen, dass die Gerichte den Präsidenten stoppen."
    Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG bezeichnet Trump als "König des Eigentors" und begründet ihr Urteil wie folgt:
    "Indem er der Umweltbehörde EPA die Werkzeuge für verbindliche Vorgaben raubt, setzt er auch die amerikanische Industrie auf Kurs Vergangenheit: 'Make America small'."
    Zum Abschluss noch eine Stimme der LEIPZIGER VOLKSZEITUNG zu dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters, der zu Konsequenzen bei der Deutschen Bahn führt:
    "Defizite kleistert das Unternehmen mit Aktionismus zu, das zeigt etwa das Beispiel der Bodycams. Darüber hinaus gibt es die üblichen Lippenbekenntnisse und Vertröstungen. So soll sich die Verkehrsministerkonferenz Ende März mit einer besseren Personalausstattung der Nahverkehrszüge befassen. Das wäre gar nicht nötig, hätte die Bahn in der Vergangenheit nicht ständig Personal abgebaut."