16. Februar 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Thema Nummer eins ist die Diskussion über die Einführung eines Mindestalters für die Nutzung Sozialer Medien.

    Ein Mädchen liegt in ihrem Bett und ist am Handy.
    Viele Kinder haben Smartphones - und damit auch oftmals freien Zugang zu den Sozialen Medien - ein Thema in der Presseschau. (picture alliance / photothek.de / Kira Hofmann)
    Dazu schreibt der TAGESSPIEGEL aus Berlin:
    "Die Bundesregierungsparteien wollen Kinder und Jugendliche vor sozialen Medien schützen. Gut so! Bildungsministerin Karin Prien von der CDU will Social Media für Teenager verbieten. Die SPD will es abgestufter: Komplettverbot unter 14, eine Jugendversion ohne personalisierten Algorithmus bis 16, und danach die Option, weiter ohne personalisierten Feed zu scrollen."
    Zustimmung kommt auch von der VOLKSSTIMME aus Magdeburg:
    "Der Vorstoß der Sozialdemokraten ist wie der der Union absolut richtig."
    Das Magazin CICERO aus Berlin merkt an:
    "Entscheidend ist nicht, dass Jugendliche online sind, sondern wie Plattformen Situationen herstellen: Fremde landen in Direktnachrichten, Inhalte werden algorithmisch hochgedreht, Provokation wird belohnt, und aus einem Fehler im kleinen Kreis wird in Minuten ein öffentlicher Pranger. Wer Jugendschutz ernst meint, muss deshalb nicht Nutzung verbieten, sondern das regulieren, was Social Media riskant macht: Reichweite, Kontaktaufnahme und Produktdesign",
    gibt das Magazin CICERO zu bedenken.
    Der Vorstoß von CDU-Generalsekretär Linnemann, den Spitzensteuersatz statt bei knapp 70.000 Euro wie derzeit erst oberhalb eines Jahreseinkommens von gut 80.000 Euro greifen zu lassen, ist Thema bei T-ONLINE:
    "Endlich wird einer der schwarz-roten Spitzenleute mal konkret. Endlich diskutiert Deutschland über das, worauf es jetzt wirklich ankommt – nämlich echte Entlastungen für Bürger und Firmen."
    Kritik kommt von der TAGESZEITUNG aus Berlin:
    "Von Linnemanns Vorschlag profitieren vor allem auch Superreiche."
    Nach der Münchner Sicherheitskonferenz greift das STRAUBINGER TAGBLATT die Idee eines europäischen Atomschirms auf. Die Zeitung warnt:
    "Wer sich heute blind auf Paris oder London verlässt, blendet aus, dass dort Kräfte wie Marine Le Pen und Nigel Farage an die Macht streben. Mit unabsehbaren Folgen für die EU, die NATO und die europäische Sicherheit. Wäre also einer 'Eurobombe' der Vorzug zu geben? Eine EU, die sich schon nicht auf eine gemeinsame Armee einigen kann, soll im Ernstfall in Minuten entscheiden, ob atomare Waffen eingesetzt werden? Das liegt fernab jeder strategischen Realität",
    ist das STRAUBINGER TAGBLATT überzeugt.
    Die RHEIN-NECKAR-ZEITUNG aus Heidelberg lehnt atomare Aufrüstungspläne in Europa ab:
    "Bundesaußenminister Wadephul hat den einzig richtigen Satz zur aktuellen Debatte über einen europäischen Atomschutzschirm gesagt: 'Es gibt genug Atomwaffen auf der Welt'. Wobei: Nicht genug, es gibt zu viele!"