14. September 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Die steigenden Kraftstoffpreise und mögliche Hilfen für Autofahrer stehen im Mittelpunkt der Kommentare.

    Wahlhelfer zählen in einem Wahllokal, das in einer Grundschule untergebracht ist, die Stimmzettel für die Kommunalwahl in Niedersachsen.
    Kommentiert wird unter anderem der Ausgang der Kommunalwahl in Niedersachsen. (picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich)
    Das HANDELSBLATT befürchtet weitere Preissteigerungen bei Kraftstoffen:
    "Wer nun aber in Erwartung niedrigerer Preise den Tank bis zum Aufleuchten der roten Lampe leer fährt, geht ein Risiko ein. Denn 2,40 Euro könnten nur der Anfang sein. Sollte sich die geopolitische Lage nicht bald beruhigen, könnten daher selbst Dieselpreise von drei Euro an den Zapfsäulen kein absurdes Horrorszenario mehr sein."
    Die NÜRNBERGER NACHRICHTEN fragen:
    "Was kann die Politik tun, um den Spritpreis zu senken? Die steuerliche Belastung ist in Deutschland höher als in den meisten anderen Staaten. Etwa 55 Prozent fließen in die Kassen des Finanzministers - Mehrwertsteuer, Energiesteuer - die ehemalige Mineralölsteuer - und seit 2021 die CO2-Abgabe. An diesen Stellschrauben könnte die Regierung drehen - würde aber neue Etat-Lücken schaffen."
    Die WESTDEUTSCHE ZEITUNG aus Wuppertal lehnt neue Tankrabatte ab:
    "Gegen einen neuerlichen Eingriff des Staates in den Benzinpreis sprechen sich im Übrigen auch Wirtschaftsfachleute aus. Deshalb schadet es der Regierung sicher auch nicht, den hohen Spritpreis und das Gejammer darüber einfach einmal auszuhalten."
    Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG findet:
    "Nein, auf eine globale Verknappung des Rohstoffs gibt es nur eine Antwort: weniger verbrauchen. Das ist die Botschaft hoher Preise. Sie künstlich zu senken, würde eine Normalität suggerieren, die es an diesem Markt derzeit nicht gibt und vielleicht so schnell nicht mehr geben wird."
    Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg geht auf die Kommunalwahl in Niedersachsen ein:
    "Siehe da: Die CDU kann noch gewinnen und erreicht bei den Wahlen in Niedersachsen mehr als 27 Prozent. Mehr als ein Schönheitsfehler sind allerdings 4,5 Prozent Verlust im Vergleich zu 2021. Klarer Sieger ist - wenn auch auf einem weitaus niedrigeren Niveau als bei der Landtagswahl im benachbarten Sachsen-Anhalt - die AfD."
    Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf konstatiert:
    "Die AfD gewinnt auch in Westdeutschland an Boden – langsamer und weniger stark als in den ostdeutschen Ländern, aber doch unübersehbar. Diese Befunde können niemanden beruhigen."
    Die Zeitung ND Der Tag bilanziert:
    "Auch wenn die AfD bei der Kommunalwahl in Niedersachsen zweistellig zulegen konnte, so bleibt festzuhalten, dass die traditionelle Parteienbindung in Niedersachsen weiter Bestand hat. Das ist der vielleicht wichtigste Befund aus den Kommunalwahlen. Die Wahl hat die politischen Kräfteverhältnisse nicht grundlegend verändert."