Geheimdienst
BND-Chef Jäger für Gegenaktionen nach hybriden Angriffen Russlands

Der Präsident des Bundesnachrichendienstes, Jäger, hat sich dafür ausgesprochen, hybride Angriffe Russlands mit ähnlichen Maßnahmen zu beantworten.

    Jäger im braunen Jackett und mit Brille schaut ernst in die Kamera. Er steht im Freien, der Hintergrund ist unscharf.
    BND-Präsident Martin Jäger (Archivbild). (IMAGO/Avalon.red/Kyrylo Chubotin)
    Jäger sagte bei der Münchner Sicherheitskonferenz, Russland müsse klar werden, dass es Konsequenzen habe, wenn es so weitermache. Seiner Meinung nach müssten die deutschen Geheimdienste hier operativer werden anstatt russische Aktionen nur zu beobachten und zu dokumentieren.
    Jäger fügte hinzu, das Bundeskriminalamt habe im vergangenen Jahr mehr als 3.000 mutmaßliche Sabotagefälle und rund 2.000 Drohnenvorfälle registriert. Es sei wahrscheinlich, dass meist russische Akteure oder von Russland bezahlte Agenten dahintersteckten.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.