
Monschau liegt direkt an der Grenze; zwei Stadtteile befinden sich sogar auf belgischem Gebiet. Inzwischen wird den Bewohnern einiger Ortsteile geraten, ihre Häuser und Wohnungen wegen möglicherweise gesundheitsgefährdender Rauchbelastung vorübergehend zu verlassen. Für Menschen, die nicht bei Freunden und Verwandten unterkommen können, stellt die Stadt eine Anlaufstelle zur Verfügung. Die Empfehlung gilt zunächst bis 18.00 Uhr.
In Belgien wurden wegen des Waldbrands rund 600 Menschen angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Die Behörden erklärten, das Feuer habe schon 2.700 Hektar Vegetation vernichtet. Es gilt bereits als größter Waldbrand in der Geschichte Belgiens. Nur wenige Straßen führen in das Gebiet, und ausgedehnte Torfmoore machen die Brandbekämpfung im Hohen Venn sehr schwierig.
Entspannung der Lage im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald
Bei der Bekämpfung des Waldbrands im Landkreis Düren meldete die Feuerwehr unterdessen weitere Erfolge. In Hürtgenwald durften rund 1.800 Bewohner in ihre Häuser im Stadtteil Gey zurück. Die Flammen waren zuvor bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt. In einem Waldgebiet im Landkreis Aschaffenburg ist ein weiterer Brand unter Kontrolle gebracht worden. Nach Angaben der Feuerwehr geht es bei dem fortlaufenden Einsatz nun noch darum, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.
Lesen Sie hier:
Waldbrand in NRW - Landwirtschaftsministerin Gorißen: Raus aus den Wäldern
(Audio-Link)
Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
