
Die auf polnischer Seite aufgetretene Goldalge habe die Oder bisher nicht erreicht, teilte die Behörde mit. Das zeigten Wasserproben. In den vergangenen Tagen waren mehr als vier Tonnen tote Fische aus dem Gleiwitzer Kanal im Südwesten Polens geborgen worden. Der Betrieb an zwei Schleusen wurde ausgesetzt, um die Ausbreitung der Goldalge auf weitere Abschnitte zu verhindern.
Im Sommer 2022 waren in dem deutsch-polnischen Grenzfluss tonnenweise Fische verendet. Als Ursache gelten neben dem Gift der Goldalge auch ein hoher Salzgehalt sowie die damals hohen Wassertemperaturen. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern hat sich der Fischbestand in der Oder seitdem vergleichsweise gut erholt. Dies gelte aber nicht für die zur Wasserreinigung wichtigen Muscheln.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
