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Breitbandausbau"G.fast wird den Glasfaser-Ausbau beschleunigen"

G.fast heißt eine neue Datenübertragungstechnik, die beim Breitband-Ausbau helfen soll. Dafür müssen allerdings technische und regulatorische Voraussetzungen geschaffen werden. Aber lohnt sich der enorme Aufwand? Stephan Albers vom Branchenverband BREKO im Gespräch.

Stephan Albers im Gespräch mit Manfred Kloiber | 29.11.2014

Glasfaser-Datenkabel hängen an einem 40-Gigabit-Switch im neuen Hochleistungsrechner im Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig (Sachsen).
Glasfaser ist laut Albers die beste Technologie. (dpa / picture alliance / Jan Woitas)
Die Hauptfrage sei die der Finanzierung, sagt Albers: "Wenn es wirtschaftlich tragfähig geht, Glasfaser flächendeckend direkt bis ans Haus zu bauen - das ist die beste Technologie. Das ist für die Menschen und für die Unternehmen die beste Lösung." In dünn besiedelten Gebieten sei das aber nicht möglich.
Es gebe keinen Masterplan für ganz Deutschland, da die Regionen unterschiedliche Voraussetzungen böten. Deswegen sei der flächendeckende Glasfaserausbau in einem Schritt nicht möglich. "Da muss man Zwischenschritte machen." Und um den Zwischenschritt zu gehen, brauche es Technologien wie G.fast. "Deswegen wird G.fast den Glasfaser-Ausbau nicht verlangsamen, sondern beschleunigen."
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