
Die Bermuda-Landschnecke war auf dem britischen Inselterritorium jahrelang nicht gesichtet worden. 2014 wurden in der Hauptstadt Hamilton einige Exemplare entdeckt. In Chester gelang den Zoomitarbeitern die Wiederaufzucht. Dort lebten zwischenzeitlich rund 60.000 Schnecken. 2019 wurden die Weichtiere nach Bermuda gebracht. Dem Fachmagazin "Oryx" zufolge haben sich auf der Insel mittlerweile wieder sechs Kolonien der Schneckenart etabliert.
Auch wenn ihre Rettung jetzt offiziell ist, hat die Bermuda-Landschnecke weiterhin Feinde, die ihr Überleben erneut gefährden könnten. Dazu gehören der Verlust von Lebensraum, der Einsatz von Pestiziden und die Wolfsschnecke, eine invasive Art, die andere Schneckenarten frisst.
Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
