Peking
China-Besuch: Britischer Premier Starmer will Beziehungen vertiefen

Der britische Premierminister Starmer hat sich bei seinem Besuch in China für vertiefte Beziehungen zur Volksrepublik ausgesprochen.

    Chinas Präsident Xi Jinping (R) and der britische Premierminister Keir Starmer schütteln sich die Hände. Im Hintergrund sind die Flaggen ihrer beiden Länder zu sehen.
    Großbritannien und China wollen ihre Beziehungen ausbauen. (AFP / CARL COURT)
    Man wolle sich gemeinsam um globale Stabilität bemühen und im Kampf gegen den Klimawandel und bei anderen wichtigen Themen zusammenarbeiten, sagte Starmer bei einem Treffen mit Staatschef Xi Jinping in Peking. Es ist der erste Besuch eines britischen Regierungschefs seit acht Jahren. Hintergrund der Annäherung an Peking dürfte die Zollpolitik von US-Präsident Trump sein, die dazu führt, dass Handelspartner versuchen, ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von Washington zu verringern.
    Die Beziehungen zwischen Peking und London hatten sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Gründe dafür sind unter anderem die zunehmende Sorge über chinesische Spionageaktivitäten und die Einschränkung von Bürgerrechten in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.