
BSI-Chefin Plattner sagte dem Westdeutschen Rundfunk, es habe sich um eine unglaublich breitbandige Attacke gehandelt. Bei dem Cyberangriff seien Milliarden Störanfragen pro Minute auf die Auskunfts- und Buchungssysteme der Bahn eingegangen. Dies sei keine alltägliche Dimension.
Die Bahn hatte gestern Nachmittag erstmals über die erheblichen Störungen auf ihrem Internetportal "bahn.de" und der App "DB-Navigator" berichtet. Heute teilte das Unternehmen mit, die Systeme stünden wieder zur Verfügung. Die Bahn schloss allerdings nicht aus, dass es zu weiteren Angriffswellen kommen könnte. Zu möglichen Tätern machte der Konzern keine Angaben. Die "Bild"-Zeitung berichtete unter Verweis auf nicht genannte Quellen, russische Hacker steckten hinter der Attacke.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
