
Dazu soll in Erfurt ein sogenannter Liquidator eingesetzt werden - dabei geht es unter anderem um die berufliche Zukunft von 22 Mitarbeitern der Fraktion.
Mit der Auflösung soll der Weg freigemacht werden für einen Neuanfang der abtrünnigen Abgeordneten. Die Parlamentarier um Vize-Ministerpräsidentin Wolf hatten am Sonntag im Eilverfahren eine neue Partei mit dem Namen "Thüringen Gerecht" gegründet - als Voraussetzung für die Neugründung auch einer Fraktion. Erwartet wird, dass dieser 10 der früher 15 BSW-Landtagsabgeordneten angehören. Die Fraktion soll weiter die Koalitionsregierung von CDU-Ministerpräsident Voigt stützen. Die BSW-Bundesspitze und die Parteigründerin Wagenknecht hatten dagegen den Rückzug aus der Thüringer Regierung gefordert.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
