Stimmen zur Wahl
BSW-Spitzenkandidatin Wittig spricht von möglicher Zusammenarbeit mit AfD bei "spezifischen Projekten"

Nach den ersten Hochrechnungen für die Wahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD-Vorsitzende Weidel von einem "historischen" Ergebnis gesprochen.

    Claudia Wittig steht neben Alice Weidel und hält ein Mikrofon in der Hand.
    Die BSW-Spitzenkandidatin Wittig und AfD-Bundesvorsitzende Weidel in der ARD. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Weidel unterstrich, die Zahlen beinhalteten einen klaren Regierungsauftrag für ihre Partei. Zuvor hatte der AfD-Spitzenkandidat Siegmund in der ARD erklärt, seine Partei habe alles richtig gemacht.
    Die Spitzenkandidatin des BSW, Wittig, deutete an, es gebe "spezifische Projekte", die sich ihre Partei mit der AfD gut zusammen vorstellen könne. Bei anderen Punkten gebe es keine großen Schnittmengen. Das BSW werde inhaltlich einzeln über eine Kooperation entscheiden, sagte Wittig in der ARD.
    Staatsminister Amthor von der CDU sprach von einem „bitteren Ergebnis“ und wiederholte, die Christdemokraten seien nicht für eine Zusammenarbeit zu haben.
    SPD-Generalsekretär Klüssendorf sprach im ZDF von einem "stabilen Ergebnis" für seine Partei. Der Bundesvorsitzende Klingbeil nannte den Wahlabend eine "Zäsur".
    Grünen-Chef Banaszak sagte im ZDF, viele Stimmen für seine Partei seien sicher auch aus dem Versuch entstanden, eine rechte Regierung zu verhindern. Er sei stolz auf den Landesverband und die Spitzenkandidatin Sziborra-Seidlitz.
    Die Bundes-Parteivorsitzende der Linken, Schwerdtner, sprach von enttäuschenden Prognosen und erklärte, die CDU sei für ihre Politik abgestraft worden.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.