USA
Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson gestorben - Trump würdigt ihn als "Naturgewalt"

Der US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie mit. In einer Stellungnahme heißt es, Jackson habe sich für die Unterdrückten, die Stimmlosen und die Übersehenen auf der ganzen Welt eingesetzt.

    Jesse Jackson steht an einem Rednerpult und spricht in ein Mikrofon.
    Jesse Jackson starb mit 84 Jahren. (Michael Brochstein / Zuma Press / imago-images)
    Sein unerschütterlicher Glaube an Gerechtigkeit, Gleichheit und Liebe habe Millionen Menschen inspiriert, hieß es weiter. Jackson war ein Weggefährte von Martin Luther King. In den 1980er-Jahren bewarb er sich zweimal erfolglos um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei.
    Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht. Jackson hatte 2017 bekannt gegeben, dass er an Parkinson litt.

    Trump und Harris würdigen Jesse Jackson

    Präsident Trump drückte sein Beileid aus. Jackson sei ein guter Mann gewesen, schrieb der US-Präsident auf der Plattform "Truth Social". Er nannte ihn "gewieft" und eine "Naturgewalt". Die frühere Vize-Präsidentin Harris erklärte, Jackson sei einer der größten amerikanischen Patrioten gewesen. Der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton schrieb auf Instagram, ein Gigant sei nach Hause gegangen.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.