
Er erwarb über die staatliche Förderbank KfW eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Die EU-Kommission in Brüssel hatte zuvor das Geschäft gebilligt.
Deutschland zahlte für den Unternehmensanteil rund 3,3 Milliarden Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium will mit dem Einstieg geplante Milliardeninvestitionen in das Stromnetz absichern. Im Zuge der Energiewende müssen Tausende Kilometer neue Leitungen gebaut werden, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in große Verbrauchszentren im Süden gelangen kann.
Tennet Deutschland ist mit einem rund 14.000 Kilometer langen Höchstspannungsnetz der größte Übertragungsnetzbetreiber im Land. Der Bund ist mit dem Einstieg nun an drei der vier deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber beteiligt.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
