Hitzeschutz
Bund setzt Förderprogramm in sozialen Einrichtungen fort

Der Bund setzt sein Förderprogramm zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen fort.

    Eine Frau erfrischt sich an einem Trinkbrunnen in Halle/Saale.
    Maßnahmen zum Hitzeschutz: Mit seinem Förderprogramm unterstützt der Bund soziale Einrichtungen (Symbolbild). (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
    Wie das Bundesumweltministerium mitteilte, können Träger von Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kitas oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ab Oktober bis Ende November Förderanträge stellen. Voraussetzung ist, dass die Einrichtungen bereits im Rahmen des Programms ein Klimaanpassungskonzept erstellt oder eine entsprechende Beratung erhalten haben. Gefördert werden sogenannte naturbasierte Projekte wie Gründächer, Bepflanzungen, Entsiegelungen oder die Anlage von Wasserflächen zum Schutz vor Hitze und den Folgen des Klimawandels.
    Bundesumweltminister Schneider sagte, gerade ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderungen müssten besser vor den Auswirkungen von Hitzewellen geschützt werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hatte zuletzt die Wiederaufnahme des Ende 2024 ausgesetzten Programms angemahnt. Hauptgeschäftsführer Rock forderte zugleich deutlich mehr Geld, schnellere Antragsverfahren und weniger Bürokratie.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.