Katastrophenschutz
Bundesamt zieht positive Bilanz nach deutschlandweitem Warntag

Nach dem bundesweiten Probe-Alarm am heutigen Warntag hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine erste positive Bilanz gezogen.

    Das Display eines Smartphones zeigt die Meldung zum Probealarm an.
    Durch das Cell-Broadcast-System wird der Alarm auch auf Mobiltelefonen angezeigt. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Eibner-Pressefoto / Marcel von Fehrn)
    Der Test habe gezeigt, dass das System und die daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig funktionierten, erklärte BBK-Präsidentin Tüngler. Im Ernstfall könnten damit Millionen von Bürgern gewarnt werden. Auch Bundesinnenminister Dobrindt zeigte sich zufrieden. Die Warnsysteme seien ein wichtiger Teil des leistungsstarken Bevölkerungsschutzes, sagte der CSU-Politiker.
    Um 11 Uhr wurden heute Vormittag über verschiedene Kanäle Alarmmeldungen gesendet, darunter die Apps Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone. Auch Medien und die Betreiber von Anzeigentafeln waren aufgerufen, den Alarm zu teilen. Zudem heulten testweise Sirenen. Um 11.45 Uhr gab es dann über dieselben Systeme offiziell Entwarnung.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.