Kriminalität
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Strom-Sabotage

Nach der Serie von Sabotage-Angriffen auf das Stromnetz in mehreren Bundesländern hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen übernommen.

    Einsatzfahrzeuge der Polizei fahren vor einem Umspannwerk des Kraftwerks Weisweiler.
    Die Polizei hat den mutmaßlichen Saboteur in der Nähe des Kraftwerks Weisweilers festgenommen. (picture alliance / Thomas Banneyer)
    Der 48-Jährige ist seit gestern in Untersuchungshaft. Er soll Behördenangaben zufolge mehrfach versucht haben, mit selbstgebauten Raketen Kurzschlüsse an Hochspannungsleitungen auszulösen und nahegelegene Kraftwerke zu stören. In einigen Fällen ist ihm das auch gelungen. An der Suche nach dem Mann waren in der Region zwischen Köln und Aachen zuletzt rund 1.700 Polizisten beteiligt. Im Wohnmobil des Tatverdächtigen fanden die Ermittler ein Notizbuch mit handschriftlichen Vermerken zu mehr als 160 Sabotagezielen.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.