Rente mit 63
Bundesarbeitsministerin Bas offen für Übergangsfrist von fünf Jahren bei Abschaffung

In der Debatte über die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren hält Bundesarbeitsministerin Bas eine Übergangsfrist für Menschen kurz vor Renteneintritt für sinnvoll.

    Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht im Bundestag.
    Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) spricht sich für eine Übergangsfrist und eine Härtefallregelung bei der Abschaffung der sogenannten "Rente mit 63" aus. (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Den Funke-Medien sagte die SPD-Politikerin, dass die Rentenkommission einen Zeitraum von fünf Jahren genannt habe. Dieser könne eine Orientierung für die Lebensplanung und Vertrauen geben. Auch Härtefallregeln sollten möglich sein. Die ursprünglichen Reformpläne der Bundesregierung anzupassen, hält der SPD-Bundestagsabgeordnete Töns für richtig. Im Deutschlandfunk sagte Töns, jeder Gesetzentwurf werde im parlamentarischen Prozess überarbeitet und bisweilen besser gemacht. Zudem erwarte er vom Kanzler eine respektvollere Sprache gegenüber den Menschen im Land. Merz habe in Bezug auf die Reformen mit zu großer Härte gegen sie argumentiert, erklärte Töns.
    Die Abschaffung der sogenannten "Rente mit 63" ist Kernpunkt der schwarz-roten Koalition. Auch Unions-Fraktionschef Frei hatte sich offen gezeigt, Übergangsregelungen zu diskutieren.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.