Russischer Angriffskrieg
Bundesaußenminister Wadephul fordert mehr Bestellungen der Ukraine bei deutscher Rüstungsindustrie

Bundesaußenminister Wadephul hat die Ukraine aufgefordert, den Kauf von mehr Waffen aus Deutschland zu prüfen.

    Nahaufnahme von Wadephul mit dunklem Jackett und hellbaleuem hemd. Er sagt gerade etwas. An den unteren Bildrändern unscharf die Schultern von zwei Zuhörern.
    Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU). (picture alliance / dpa / Marcus Brandt)
    Wadephul sagte der "Bild“-Zeitung", zum jetzigen Zeitpunkt sei man nicht ganz zufrieden mit dem, was es an Bestellungen aus Kiew gebe. Deutschland sei mittlerweile der stärkste militärische und finanzielle Unterstützer der Ukraine, betonte der Minister. Davon müsse die deutsche Verteidigungsindustrie profitieren. Dies habe er auch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj im vergangenen Monat bei seinem jüngsten Besuch in Kiew erörtert.
    Wadephul bot der Regierung in Kiew Hilfe an, damit sich ukrainische Männer im wehrfähigen Alter, die sich derzeit in Deutschland aufhielten, in ihre Heimat zurückkehrten. Man könne helfen, sie zu identifizieren. Wadephul sagte wörtlich: "Wir wissen wer hier lebt, wer Sozialleistungen bezieht oder wer hier angemeldet ist." Die Rückkehr solle jedoch ohne Zwang erfolgen, betonte der CDU-Politiker.
    Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.