
Der CDU-Politiker sagte in seiner ersten Rede als Ressortchef im Bundestag, es werde sehr viel Geld für Gesundheit ausgegeben. Trotzdem bekämen die Menschen an vielen Stellen nicht die Versorgung, die sie zu Recht erwarteten. Die Ausgaben müssten an die Einnahmen angepasst werden, um die Beitragsentwicklung in Schach zu halten.
Linnemann räumte zugleich ein, dass bei der Pflegeversicherung die Finanzlage desaströs sei.
Der Minister äußerte sich im Rahmen der Haushaltsdebatte im Bundestag. Der Etat für 2027 sieht im Gesundheitsbereich Ausgaben in Höhe von rund 14,3 Milliarden Euro vor, gut 7,4 Milliarden Euro weniger als im laufenden Jahr.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
