Medizinische Versorgung in Deutschland
Bundesgesundheitsministerium will Berufsausbildung ausländischer Ärzte bundesweit anerkennen

Der neue Bundesgesundheitsminister Linnemann will die Arbeitsaufnahme von ausländischen Medizinern und Apothekern in Deutschland erleichtern.

    Carsten Linnemann (CDU) im Porträt
    Carsten Linnemann, Bundesgesundheitsminister (picture alliance / AP Photo / Markus Schreiber / Markus Schreiber)
    Das sieht eine Verordnung seines Ministeriums vor, die im November in Kraft treten soll, wie das Magazin "Spiegel" berichtet. Demnach soll es bundeseinheitliche Vorgaben für die Anerkennung von Abschlüssen für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Hebammen geben. Dazu gehöre auch, dass Behörden Dokumente in englischer Sprache akzeptieren müssen und Verfahren digital laufen. Der Bundesrat soll sich mit der Verordnung am 16. Oktober befassen. Linnemanns Verordnung ergänzt ein bereits beschlossenes Gesetz.
    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung schätzt dem Bericht zufolge, dass in Deutschland bis 2040 etwa 50.000 Ärzte fehlen, vor allem in ländlichen Gebieten.
    Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.