Waldbrand bei Düren
Bundeskanzler Merz bedankt sich bei den Helfern - 1.400 Einsatzkräfte und zehn Löschhubschrauber im Kampf gegen die Flammen

Bundeskanzler Merz hat sich bei den Einsatzkräften bedankt, die im nordrhein-westfälischen Kreis Düren gegen das Feuer bei Hürtgenwald kämpfen.

    Ein Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter unterstützt die Löscharbeiten beim Waldbrand im Hürtgenwald.
    Ein Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehälter unterstützt die Löscharbeiten beim Waldbrand im Hürtgenwald. (Federico Gambarini / dpa / Federico Gambarini)
    Merz informierte sich in einem Telefonat mit dem Landrat über die aktuelle Lage. Wie der Landkreis weiter mitteilte, stellt der Bund weitere Löschhubschrauber zur Verfügung. Damit seien es nun zehn Helikopter von Bundespolizei, Landespolizei und Bundeswehr. Insgesamt sind 1.400 Einsatzkräfte vor Ort.
    Die Kreisverwaltung bezeichnete den Waldbrand als größten und folgenschwersten in Deutschland in diesem Sommer. Fünf Feuerwehrleute seien verletzt worden. Der in der Nacht zum Freitag evakuierte Ortsteil Gey bleibe aus Sicherheitsgründen vorerst gesperrt. Die Bewohner umliegender Ortschaften seien aufgefordert, sparsam mit Wasser umzugehen. - Das Waldstück in der Eifel brennt seit Donnerstag. Betroffen ist ein Gebiet von etwa 300 Hektar.
    Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.