Nach Kabinettsklausur
Bundeskanzler Merz betont wirtschaftliche Erholung für Deutschland

Bundeskanzler Merz hat nach der zweitägigen Kabinettsklausur die wirtschaftliche Erholung in Deutschland betont.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt der Klausurtagung des Bundeskabinetts vor dem Schloss Neuhardenberg eine Pressekonferenz.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt der Klausurtagung des Bundeskabinetts vor dem Schloss Neuhardenberg eine Pressekonferenz. (Kay Nietfeld/dpa)
    Die Regierung ginge mit großer Zuversicht in die nächsten Monate, sagte der CDU-Vorsitzende. Die Wirtschaft werde im kommenden Jahr um mehr als ein Prozent wachsen. Er rechne für das Jahresende mit einer Bilanz, die das Ende der Rezession zeigen werde.
    Auf der Klausurtagung haben die Kabinettsmitglieder auch über die anstehenden Reformen diskutiert. Forderungen auch aus der eigenen Partei nach einer Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren wies Merz zurück. Die Koalition habe sich darauf verständigt, die Vorschläge der Rentenkommission in ihrer Gesamtheit zu übernehmen.
    Im Anschluss an die Beratungen wegen des Hitzesommers sagte Merz, es gelte, daraus Lehren zu ziehen. Dabei gehe es um Gesundheitsprävention, den Umgang mit Waldbränden, aber auch um die Konsequenzen für Handel und Landwirtschaft. Forderungen nach mehr finanzieller Unterstützung für Klimaschutz durch den Bund erteilte er eine Absage und sagte, es mangele weder an Programmen, noch an Geld.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.