Münchner Sicherheitskonferenz
Bundeskanzler Merz hält Grundsatzrede - Ischinger bei transatlantischen Beziehungen optimistisch

Bundeskanzler Merz eröffnet am Nachmittag die Münchner Sicherheitskonferenz.

    Das Bild zeigt das Logo der Münchner Sicherheitskonferenz mit den Buchstaben MSC. Zu sehen sind auch Teilnehmer.
    Das Logo der Münchner Sicherheitskonferenz (Peter Kneffel / dpa / Peter Kneffel)
    Zum Auftakt wird er nach Angaben des Kanzleramts eine Grundsatzrede zur Außenpolitik halten. Morgen will US-Außenminister Rubio sprechen. Der Konferenz-Vorsitzende Ischinger hat sich trotz der Risse in den transatlantischen Beziehungen optimistisch gezeigt. Er erwarte keine neue Konfrontation wie im vergangenen Jahr durch die Rede von US-Vizepräsident Vance, sagte Ischinger im Deutschlandfunk. Stattdessen gehe er von einem konstruktiven Treffen aus.
    Bundesaußenminister Wadephul kündigte einen selbstbewussten Auftritt Deutschlands gegenüber den USA an. Es gehe darum, gemeinsam zu definieren, was die NATO zusammenhalte und den Vereinigten Staaten zu zeigen, dass auch sie Europa brauchten, sagte Wadephul im ARD-Fernsehen.
    In München werden bis Sonntag mehr als 60 Staats- und Regierungschefs erwartet. Im Mittelpunkt der Sicherheitskonferenz stehen neben der Krise in den transatlantischen Beziehungen der Iran-Konflikt sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.