
Geodaten und andere sicherheitsrelevanten Informationen dürften nicht mehr so einfach öffentlich zugänglich sein, sagte Merz in Berlin. Bund und Länder sollten prüfen, wie viele Informationen sie über Schlüsseleinrichtungen künftig preisgeben.
Zu Beginn des Jahres hatte ein mutmaßlich linksextremistisch motivierter Brandanschlag auf eine Kabelbrücke zu einem mehrtägigen Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt geführt. Der Berliner Senat hatte bemängelt, dass viele Informationen zur Infrastruktur frei zugänglich im Internet zu finden waren.
Morgen soll der Bundestag über das Kritis-Dachgesetz entscheiden. Es sieht vor, dass etwa Energieversorger und Wasserwerke ihre Anlagen besser schützen müssen. Außerdem sollen sie verpflichtet werden, sicherheitsrelevante Vorfälle zu melden.
Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
