
Unter Verweis auf den russischen Krieg gegen die Ukraine und die veränderte Politik der USA unter Präsident Trump verwies er auf eine - Zitat - "Ära der Großmächte", in der die Freiheit gefährdet sei. Deshalb habe Europa begonnen, seine militärische Stärke auszubauen. Es werde massiv investiert in die Sicherheit innerhalb der NATO.
Kluft zwischen Europa und USA
Merz rief dazu auf, eine neue transatlantische Partnerschaft zu begründen. Sie habe ihre Selbstverständlichkeit verloren, sagte der CDU-Politiker. Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan. Dies habe US-Vizepräsident Vance vor einem Jahr in München sehr offen gesagt und recht damit.
Merz betonte, man glaube in Europa weder an den Kulturkampf der MAGA-Bewegung von US-Präsident Trump noch an eine Politik der Zölle oder an den Austritt aus internationalen Verträgen und Organisationen. Aber auch die Vereinigten Staaten seien allein nicht stark genug. Wörtlich sagte der Bundeskanzler: "Lassen Sie uns das Vertrauen wiederbeleben, wir Europäer leisten unseren Beitrag dazu."
Münchner Sicherheitskonferenz bis Sonntag
In München werden bis Sonntag mehr als 60 Staats- und Regierungschefs erwartet. Im Mittelpunkt der Sicherheitskonferenz stehen neben der Krise in den transatlantischen Beziehungen der Iran-Konflikt sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
