Medienbericht
Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr

Das Bundeskriminalamt hat Medienberichten zufolge im vergangenen Jahr 321 Verdachtsfälle von Sabotage an Infrastrukturanlagen und Behörden registriert.

    Ein Schild mit dem Schriftzug "Bundeskriminalamt", aufgenommen an einem Gebäude des Bundeskriminalamts (BKA) in Wiesbaden (Hessen).
    Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden (picture alliance/dpa/Susann Prautsch)
    Das geht aus einem Lagebericht hervor, wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung berichtet. Erfasst wurden Beschädigungen von Gebäuden und Gleisen der Deutschen Bahn, Energie- und Wasserversorgungsanlagen, Standorte der Bundeswehr sowie Flughäfen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen, Bayern und Sachsen. Zudem registrierte das BKA den Ausführungen zufolge im vergangenen Jahr rund 1.300 als verdächtig eingestufte Drohnenüberflüge. Dahinter werde russische Spionagetätigkeit vermutet.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.