Noch Absprachebedarf
Bundesländer erwägen weiteres Treffen zur Drohnenabwehr

Beim Thema Drohnenabwehr sehen die Innenminister der Länder weiteren Abstimmungsbedarf.

    Das Bild zeigt einen Roboter, der auf einem Flughafen-Feld von einem Sprengstoff-Experten gesteuert wird.
    Die Debatte hat seit dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle Fahrt aufgenommen (picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt)
    Derzeit gebe es Überlegungen für ein entsprechendes Arbeitstreffen, sagte der Präsident der Innenministerkonferenz und Hamburger Ressortchef, Grote, von der SPD der "Bild"-Zeitung. Der rheinland-pfälzische Innenminister Schwickert sagte dem Blatt, Drohnen seien längst Teil hybrider Bedrohungen. Wichtig sei die Zusammenarbeit mit Bundespolizei, Bundeswehr, US-Streitkräften, den Betreibern von kritischer Infrastruktur und dem Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum. Kein Bundesland könne dies alleine leisten, betonte der CDU-Politiker. Sein Parteikollege und NRW-Innenminister Reul sagte, Drohnen seien längst kein Spielzeug mehr und könnten zu Bomben werden.
    Laut dem Bericht könnte das Treffen im Laufe des September in Hamburg mit Experten von Bund und Ländern stattfinden.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.