
Die Klage werde in den kommenden Tagen beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht, sagte Saarlands Verkehrsministerin Berg der "Rheinischen Post". Laut einer Vereinbarung unterstützen alle Länder die Klage finanziell, zwei tragen sie demnach auch unmittelbar mit. Sollte der Bund die Mehrkosten für die Nutzung der Schienen nicht ausgleichen, drohten Einschnitte bei Angeboten im Regionalverkehr. Für diesen waren die Trassenpreise bislang gedeckelt, Kostensteigerungen trugen vor allem der Fern- und Güterverkehr. Der Europäische Gerichtshof entschied aber, dass dies nicht mit europäischem Recht vereinbar ist.
Als Konsequenz sollen die Trassenpreise um insgesamt 400 Millionen Euro steigen.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
